16:00: Eine kleine aber feine Regiöli-Truppe trifft sich in Wildhaus, der blaue Himmel drückt durch. Die 98er der Gruppe und unser junggebliebene Präsi Pirmin schon vorermüdet vom vorherigen Schneesturm-Langlaufen tiefer unten. Hier oben ist’s zum Glück einigermassen schön. Weiter geht’s ein paar Minuten mit den Autos einem kleinen Strässchen entlang bis zu einem Parkplatz ausserhalb des Dorfs. Dort erwartet uns Martin, seine Frau Margrit und für die Unausgerüsteten unter uns Schneeschuhe und Stöcke. Wie mit diesen übergrossen Yeti-Füssen umgegangen wird, ist schnell erklärt: anbinden an die Winterschuhe, normaler Schritt- einfach ein bisschen breiter. Die Stöcke im rechten Winkel von der Länge her. Los geht’s!

16:16: Die Gruppe macht sich in einer vorgespurten Spur auf den Weg, schön in Reih und Glied den Hang ein wenig hinauf. Doch plötzlich werde ich (Marcia) nach vorne gerufen- als Spurerin. Ich muss die gemütlich breite Spur verlassen und zuvorderst die ersten Schritte der Gruppe in den Schnee machen. Ist zwar streng, aber irgendwie noch lustig. Eine glatte unberührte Schneefläche vor mir, bei jedem Schritt sinke ich gute 20 c m ein, die Beine brennen schnell. Ich schiebe das auf’s vorangegangene Langläufeln. Bei einem Bänkli gibt’s Punsch- und Guetzli-Pause. Aha, deshalb hatte Martin so einen grossen Rucksack dabei. Er bedient uns und erklärt uns, welche Dörfer wir denn da unten alle sehen.

ca. 17:17: Der unbestrittene schönste Teil der Tour: Wir werden in den Wald geführt und bahnen unseren Weg zwischen Tannen hindurch. Die OL-Läufer fühlen sich sichtlich wohl. Es dunkelt immer mehr ein, aber wir sind immer noch ohne Lampe unterwegs. Irgendwie mystisch. Alle Tannen haben eine ziemliche Ladung Schnee auf ihren Ästen, bei den kleinen kommt gerade knapp noch die Spitze aus dem Boden heraus.

18:30: Es ist dunkel. Immer noch ohne Lampe folgen wir das letzte Stück kleinen Kerzen, die jemand für uns angezündet hat hinauf zur Hütte. Dort empfängt uns die urchige Toggenburger Wirtin. Das Stübli ist wunderschön holzig. Im Sommer sei es ein Kuhstall, wo wir sitzen seien amigs die Kälber. Nach Glühwein wird ausgewählt welcher Fonduegeschmack ausprobiert werden soll- die Wahl fällt auf Chilli, Speck und Ziger. Alle drei sind superfein und schon bald sind wir schon an der zweiten Portion. Wir alle haben Hunger gekriegt- auch Martin der Wandervogel. Ja, das sei jetzt von Tempo her schon über dem Durchschnitt gewesen, meint er grinsend. Wir sind zufrieden. Unterhalten werden wir von unseren Tischnachbarn: Ein «Männerverein» (oder einfach eine Gruppe Männer, die sich so nennt), der hier oben seine «HV» Traktandum nach Traktandum durcharbeitet. Pirmin hat die Ohren gespitzt und sich so die eine oder andere Inspiration geholt, für die baldige Regio-HV.

20:30: Bauch voll. Schneeschuhe und Kappe wieder an. Abstieg noch vor uns. Jetzt geht’s aber rassig hinunter. Der eine oder andere büsst mit einer Kopfsvoranlandung für die Versuche in den Schneeschuhen zu rennen. Nach 10 Minuten sind wir schon bei den Autos. Tschau, Tschüss, Merci! Söttigi Samstige sind toll!

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Marcia

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