(Anita Rüegg) Über 80 Regiölis hatten sich für das Auffahrtsweekend in Lantsch im Kanton Graubünden angemeldet und das OK, bestehend aus Esther, Heidi und mir, hatte die knifflige Aufgabe, alle Angemeldeten auf die verschiedenen Zimmer zu verteilen. Kaum zu glauben, aber nach einigem hin und her und verschiedenen Gesprächen im Vorfeld, wurde schlussendlich doch für jeden eine Schlafgelegenheit gefunden. So lag es nun an Heidi, mit ihrem Bahnlegerteam auch noch für anspruchsvolle Trainings zu sorgen. Wie gewohnt, meisterte sie dies bravurös und wir konnten auf herausfordernden Bahnen in herrlichem Gelände OL machen. Es wäre schwierig zu entscheiden, welches das schönste Training war. Für die einen vielleicht der Sprint in der Altstadt von Chur, für die anderen eines der Höhenkurventrainings im Albulatal und für unseren Nachwuchs bestimmt der OL durch den Eichhörnliwald in der Lenzerheide, mit einem Posten auf der Insel im Heidsee. Man musste sich entscheiden zwischen der schnellsten Laufzeit oder dem Eichhörnli-Füttern. Kulinarisch wurden wir durch Esther versorgt, deren erklärtes Ziel es war, ein Trainingslager ohne Pasta durchzuführen, was auch ihr souverän gelang. Wohl manch einer hat zum ersten Mal «Churer Fleischtorte» oder «Thay-Curry» genossen. Das leibliche Wohl kam nicht zu kurz und keiner musste hungrig vom Tisch. Zum Glück betätigten wir uns zwischendurch sportlich. Ein bisschen Skilagerfeeling kam jeweils an den Gruppenwettkämpfen am Abend auf. Es gab zwar keinen Besentanz, aber es mussten ein neues Regio-Dress designt oder Quizfragen beantwortet werden. Und zwischendurch blieb Zeit für einen Jass oder ein Spiel, aber auch für Gespräche oder einfach zum «Lismen». Dass OL-Läufer auch effizient beim Aufräumen und Putzen sind, zeigte sich zum Schluss und unser Vermieter staunte nicht schlecht, als das Lagerhaus Don Bosco bereits am frühen Sonntagmorgen blitz-blank abgeben wurde - die Sensoren beim Damen-WC optimal eingestellt - und sich die OL Regio Wil mit Trainings-Zwischenhalt auf die Heimreise begab. Es waren einmal mehr ein paar wunderbare, bereichernde und erholsame Tage mit interessanten Trainings und lustigen Begebenheiten. Herzlichen Dank allen, die in irgendeiner Form dazu beigetragen haben – selbst Petrus, der uns die Sonne zu den Trainings schickte oder der Berg oberhalb Brienz, der seine Felsbrocken soweit noch unter Kontrolle hatte, dass dass wir die geplanten Trainingswälder problemlos erreichen konnten.

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